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EUROLITE KLS-Sets einfach aufrüsten

27. Januar 2012 Kategorie: EUROLITE, Wissenswertes Tags: , ,

Man braucht kein DMX um eine KLS und vier zusätzliche Scheinwerfer zu steuern – nur eine DMX-Leitung…

EUROLITE FP-1 FußschalterEine DMX-Leitung, Scheinwerfer mit 3 DMX-Kanälen und den EUROLITE FP-1 Fußschalter, um genau zu sein. Klingt komisch, ist es aber nicht. Die Scheinwerfer, es können maximal 4 sein, müssen an das DMX-Out von der KLS angeschlossen und dann durchgeschliffen werden. Die KLS sind in diesem Falle die Modelle 200, 401, 801, 1001. Gesteuert wird das Ganze dann quasi als Master/Slave über den Fußschalter.

Voraussetzung: der 3-Kanal-DMX-Betrieb der Spots braucht folgende Startadressen:
Synchron zum Panel 1 der jeweiligen KLS: Startadresse 4
Synchron zum Panel 2 der jeweiligen KLS: Startadresse 7
Synchron zum Panel 3 der jeweiligen KLS : Startadresse 10
Synchron zum Panel 4 der jeweiligen KLS: Startadresse 13

EUROLITE KLS Erweiterung

Die Funktionen auf die dabei zurückgegriffen werden können sind die vom Fußschalter gewohnten: Blackout, Freeze, Musiksteuerung und Automatikbetrieb.

Hier einige Scheinwerfer, die unter anderem angeschlossen werden können.
EUROLITE ACS Bars RGB,
EUROLITE PAR-64 RGB 24x5W,
EUROLITE PAR-64 RGB 36x1W Short sil
EUROLITE ML-56 TCL 18x3W
EUROLITE PAR-64 TCL 18x3W

Wer noch keine KLS besitzt, dem empfehlen wir gleich eines unserer 8 KLS-Kombo-Packs. Übrigens gibt es auch hier eines ohne DMX, das KLS-Kombo-Pack 7.

Bauformen bei Basslautsprechern

subwoofer

Das menschliche Gehör ist vorrangig auf den Frequenzbereich angepasst, in dem Sprache übermittelt wird. Frequenzen unterhalb dieses Fensters werden bei gleichem physikalischen Pegel deutlich leiser wahrgenommen. In der Praxis ergibt sich so ein Bedarf nach mehr Leistung im Bassbereich, dem man entweder durch stärkere Lautsprecher, eine größere Anzahl oder eine Mischform aus beidem begegnen kann. Da Lautsprecher generell einen sehr niedrigen Wirkungsgrad haben, der mit dem einer Glühlampe vergleichbar ist, ist man bedacht, den Nutzbereich des Lautsprechers durch optimierte Gehäuseformen bestmöglich auszureizen. Doch nicht jede Gehäuseform ist für alle Veranstaltungsorte und Publikumsgrößen geeignet. Der folgende Artikel soll eine kleine Hilfe bei der Auswahl des richtigen Subwoofers sein.

1. Einführung

Der Lautsprecher feiert in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag, wenn man die Erfindung des Telefons durch Philipp Reis im Jahr 1861 als Grundlage herannimmt. Bereits 1878 wurde der elektro-dynamische Lautsprecher patentiert, der auch heute noch in den meisten Lautsprecherboxen zum Einsatz kommt.

Akustischer KurzschlussBetreibt man einen solchen Lautsprecher ohne Gehäuse, so ergibt sich ein akustischer Kurzschluss, da die von den beiden Membranseiten ausgehenden Schallwellen sich zum Teil gegenseitig auslöschen. Der Lautstärkepegel sinkt deutlich, insbesondere im tieferen Frequenzbereich. Ein sinnvoller Einsatz ist so nicht möglich, weshalb man diverse Formen von Lautsprechergehäusen für unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt hat. Weiterlesen »

Wer hat’s erfunden?

2. Dezember 2011 Kategorie: Allgemein, Wissenswertes Tags: , , ,

Glühlampe_banner

Mit dem Glühlicht hat alles begonnen – elektrisches Licht für jedermann. Wir geben den Blick frei auf die Geschichte…

Die LED hat in den letzten fünf bis zehn Jahren einen unvergleichbaren Siegeszug in der Lichttechnik vollzogen. Bei all dem Hype und Rummel, der um immer hellere LEDs gemacht wurde und wird, könnte man fast vergessen, dass auch heute noch herkömmliches Glühlicht eine reale Daseinsberechtigung hat.

Es mag etwas an die Grabenkämpfe zwischen Verfechtern analoger und digitaler Signalverarbeitung in der Audiotechnik erinnern, wenn Glühlampen als Pendant zur Analogtechnik „wärmeres“ Licht zugesprochen und die LED hingegen als „kalt“ gebrandmarkt wird. Ebenso gilt die Glühlampe mit einer Lichtausbeute von 5 bis maximal 30 Lumen je Watt oder einem Wirkungsgrad von meist weniger als 10 % aber als ineffizient und somit nicht umweltfreundlich. Aus Haushalten in Australien und der EU wurde sie deshalb bereits teilweise verbannt, was weniger der LED als der Energiesparlampe genutzt hat, die ebenfalls nicht gerade umweltfreundlich ist.

Für die Veranstaltungstechnik bringt die große Auswahl verschiedener Leuchtmittel nur Vorteile: Der Praktiker hat heute eine Vielzahl an Werkzeugen zur Verfügung, die er für die Lösung einer lichttechnischen Aufgabe einsetzen kann. Entscheidet er sich letztendlich für das klassische Glühlicht, so muss er immer noch zwischen Leuchtmitteln mit oder ohne Halogenbeimischung wählen. Halogenlampen halten länger und sind bei gleicher Wattage etwas heller – aber was gibt es eigentlich noch für Unterschiede? Und was waren die wichtigsten Schritte in der Entwicklung der Glühlichtes?

GlühlampeDie Geschichte der Glühlampe reicht mittlerweile mehr als 200 Jahre zurück. Der Engländer Sir Humphry Davy experimentierte ab 1802 mit der erst kurz zuvor erfundenen Batterie sowie Platinfäden, er ist heute aber eher für die Entwicklung der Kohlebogenlampe bekannt. Für das frühe 19. Jahrhundert gibt es außerdem umstrittene Belege einer Glühlampe durch einen De la Rue oder De la Rive. Bis heute konnten weder der Urheber selbst, noch seine Herkunft oder eine genaue Jahreszahl zweifelsfrei eruiert werden. Die Quellen sprechen von einer Erfindung um 1820 oder sogar noch früher, aus dieser Zeit selbst gibt es aber keine Belege. 1835 führte der Schotte James Bowman Lindsay öffentlich eine Glühlampe vor, verfolgte diese Erfindung jedoch anschließend nicht weiter. 1841 erhielt Frederick de Moleyns ein erstes Patent auf eine Glühlampe mit Platinfaden und Vakuumkolben. Weitere Patente anderer Forscher folgten in den 1840er und 1850er Jahren. Da Platin jedoch einen Schmelzpunkt von etwa 1770° C hat, war die Lichtausbeute eher gering und eine Massenfertigung fand nicht statt. Die hohen Materialkosten trugen ebenfalls zum Scheitern bei.

Thomas_Alva_Edison_kAls eigentlicher Erfinder der praktisch einsetzbaren Glühlampe gilt heute Thomas Alva Edison, dem um 1880 der technische Durchbruch mit verkohlten Bambusfäden als Filament gelang. Verglichen mit Platin konnte bei Kohle mit einer gut doppelt so hohen Temperatur gearbeitet werden. Aber auch in Bezug auf den Kohlefaden konnte Edison bereits auf einige frühere Errungenschaften zurückgreifen. Die Legende, es hätte schon 1854 eine funktionstüchtige Kohlefaden-Glühlampe des Deutschen Heinrich Göbel gegeben, ist nach derzeitiger Quellenlage hingegen nicht haltbar und wurde vermutlich nur aufgrund von Patentstreitigkeiten mit Edison in die Welt gesetzt.

Patent Light_bulb_EdisonDer Kohlefaden wurde schnell durch Materialien wie Osmium und Tantal verdrängt, die zur Jahrhundertwende erstmals verarbeitet werden konnten. Das noch heute verwendete Wolfram mit einem Schmelzpunkt bei 3400° C konnte erst etwas später durch Beiträge von Carl Auer von Welsbach, Gründer von OSRAM (zusammengesetzt aus Osmium und Wolfram) sowie durch andere Forscher praktikabel eingesetzt werden. Doch es war wiederum Edisons Firma, nun General Electric (GE), die ab 1911 die Glühlampe mit Wolfram-Glühdraht in ihrer heutigen Form auf den Markt brachte. Der Erfolg von General Electric zeigt seine Wirkung bis heute, denn die meisten Haushaltslampen verfügen immer noch über einen Sockel mit Edisongewinde (E14, E27, seltener E40). Weitere Verbesserungen wurden durch die Zugabe von Edelgasen sowie spiralförmigen Glühwendeln erreicht.

Die Lebensdauer einer Glühlampe ist begrenzt, weil sich an besonders heißen Stellen Atome aus der Glühwendel herauslösen und am kühleren Glaskolben absetzen. Durch einen großen Kolben kann der Niederschlag großräumig verteilt werden und somit einer Trübung des Glases während der Lebensdauer etwas entgegengewirkt werden. Die Zahl der Atome, die sich aus der Wendel herauslösen, hängt wiederum sehr stark von der angelegten Spannung und somit von der erreichten Temperatur ab. Eine Erhöhung der Betriebsspannung um 20 % verdoppelt zwar die Helligkeit, reduziert die Lebensdauer aber auch um 95 %. Bereits 5 % mehr Spannung verringern die Lebensdauer um die Hälfte. Der nötige Kompromiss zwischen Helligkeit bzw. Lichtausbeute auf der einen Seite und Lebensdauer auf der anderen führte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Bildung eines illegalen Kartells, innerhalb dessen sich alle großen Hersteller wie General Electric, Osram und Philips miteinander absprachen. Noch heute gibt es Verschwörungstheorien darüber, dass Hersteller die Lebensdauer von Glühlampen künstlich beschränken würden.

Durch Zugabe von Edelgasen wie Xenon, Argon oder Krypton kann das Verdampfen von Wolframatomen der Glühwendel verringert werden. Außerdem ermöglichen die Edelgase eine höhere Temperatur der Wendel und folglich eine verbesserte Lichtausbeute. Dies lässt sich durch eine Steigerung des Innendrucks des Kolbens optimieren, doch hängt der maximale Innendruck von der Belastbarkeit des Glaskolbens ab.

Die Entwicklung von Halogenleuchtmitteln brachte Mitte des 20. Jahrhunderts mehrere wesentliche Verbesserungen: Ein zugegebenes Halogen wie Jod reagiert mit dem verdampften Wolfram und stabilisiert im Kolben eine wolframhaltige Atmosphäre. Das Wolframkondensat setzt sich anschließend nicht auf dem Glas ab, sondern wieder auf der Glühwendel. Da das Wolfram aber eher zu den dickeren Stellen der Wendel wandert, die kälter sind als die dünnen, wird dadurch die Lebensdauer nicht nennenswert verlängert. Stattdessen ermöglicht das Halogen wesentlich kompaktere Glaskolben, durch die wiederum ein deutlich höherer Innendruck realisierbar ist. Zudem verringert ein kleiner Kolben die Kosten für die Füllung mit teuren Edelgasen. Der entscheidende Punkt für die höhere Lebensdauer von Halogenleuchtmitteln ist also nicht wie oftmals angenommen der Wolfram-Halogen-Kreisprozess selbst, sondern der durch ihn ermöglichte, besonders hohe Innendruck des Füllgases. Einen weiteren Beitrag hierzu leistete die Erfindung von besonders robustem und hitzebeständigem Quarzglas.

Irgendwann brennt jedoch auch bei einem Halogenleuchtmittel der Glühfaden durch, denn Edelgase und Halogene können nicht auf Dauer verhindern, dass Glühwendel an manchen Stellen dünner werden und letztendlich durchbrennen. Zumeist geschieht dies in der kritischen Situation des Einschaltens, wenn ein sehr hoher Strom durch die Lampe fließt. An dieser Stelle sei auf die Pre-Heat-Funktion („Vorheizung“) vieler Dimmer und Lichtpulte hingewiesen, die Leuchtmittel knapp unterhalb der Leuchtschwelle mit Spannung versorgt und somit die Einschaltströme drastisch reduzieren kann.

Ein weiterer Vorteil der Halogenleuchtmittel ist die wesentlich höhere Lichtausbeute gerade im Niedervoltbereich. Halogenleuchtmittel können so im Haushalt sinnvoll an Schutzkleinspannung betrieben werden.
Wieso sollte man aber als Lichttechniker überhaupt noch zu Glühlampen ohne Halogenbeimischung greifen, wenn die Vorteile so eindeutig bei Halogen liegen?

Neben dem Preisunterschied der beiden Varianten spielt in manchen Bereichen auch die Farbtemperatur des Lichtes sowie dessen Spektrum eine entscheidende Rolle. Selbst Kohlefadenlampen erfreuen sich noch einer gewissen Beliebtheit, da sie einen eigenen Charakter hinsichtlich Farbtemperatur und Einschaltverhalten besitzen. Halogenleuchtmittel erreichen eine Farbtemperatur von 3000 bis 3400 Kelvin, bei „normalen“ Glühlampen sind es abhängig von der Bemessungsleistung und der Füllung etwa 2200 bis 2800 Kelvin.

Farbspektrum Tageslicht

Farbspektrum Tageslicht

Farbspektrum Gluehlampe

Farbspektrum Gluehlampe

Farbspektrum Halogen

Farbspektrum Halogen

In künstlerisch anspruchsvollen Umgebungen kann es also durchaus sinnvoll sein, Glühlampen ohne Halogenbeimischung zu verwenden. Halogenlampen haben zudem den Nachteil, dass sie geringe Mengen UV-Licht ausstrahlen, das beim Menschen Sonnenbrand verursachen sowie farbige Oberflächen ausbleichen kann.

Quellen:

Max Keller: Faszination Licht

Carl-Friedrich Baumann: Licht im Theater

CobraNet – Schneller und zuverlässiger

16. September 2011 Kategorie: OMNITRONIC, Wissenswertes Tags: ,

CobraNet

CobraNet, so nennt sich die Lösung für komplexe Multizonen-Installationen im Audiobereich.

Lösungen für komplexe Multizonen-Installationen gibt es einige, aber nicht alle versprechen vollste Zufriedenheit. OMNITRONIC stellt mit seinen neuen CobraNet™ Transmittern und Prozessoren den derzeit modernsten Ansatz vor, der das Tor zu einer schnelleren und zuverlässigeren Audiowelt öffnet, da bereits vorhandene Computer-Netzwerke (LAN) benutzt werden können.

Mit dem Spannungsverhältnis aus zügigem Arbeiten, engen Terminvorgaben, niedrigen Budgets und komplexer Aufgabenbewältigung, sieht sich die professionelle Audiobranche heute oftmals konfrontiert. Nur durch den Einsatz der neuesten und ausgereiftesten Audio-Technologie, kann dieser anspruchsvolle Spagat bewältigt werden. Das CobraNet™ ist eine solche technische Lösung, die nicht nur viel verspricht sondern es tatsächlich auch halten kann. Entwickelt wurde das System von Cirrus-Logic und ist eine Kombination aus Software, Hardware und Netzwerkprotokoll, das die Übertragung vieler Audio-Kanäle in Echtzeit, in hoher Qualität, verzögerungsfrei und in unkomprimierter digitaler Audioqualität über ein Ethernet Netzwerk erlaubt. Dabei verwendet das Cobra-Net™ Standard Ethernet Datenpakete und eine Standard-Netzwerk-Infrastruktur – dies kann gerade bei großen Örtlichkeiten wie Stadien oder Kongresszentren von kostengünstigem Vorteil sein, da keine neuen Leitungen gelegt werden müssen. Weiterlesen »

Lautsprecherschutz durch Limiter

19. August 2011 Kategorie: OMNITRONIC, Wissenswertes Tags: , ,

Omnitronic DXO Digitale Systemcontroller

Wir werden häufiger gefragt, wie mit einem Limiter ein wirksamer Überlastschutz von Lautsprechern möglich ist. In den meisten gängigen Lautsprecher-Controllern (wie der DXO-Reihe von Omnitronic) ist heute ein Limiter integriert, doch wird dieser oftmals mangels Wissen falsch oder aus Bequemlichkeit überhaupt nicht eingesetzt.

Im folgenden Tutorial wollen wir kurz zeigen, wie auf Basis von Lautsprecherbox und Endstufe eine optimale Einstellung des Limiters möglich ist.

Wir benötigen hierzu lediglich folgende Daten:

– RMS-Leistung und Impedanz der Lautsprecherbox

– Spannungsverstärkung der Endstufe

Als Beispiele verwenden wir verschiedene Lautsprecherboxen aus der PAS-Serie von Omnitronic. Als Endstufe kommt jeweils die Omnitronic SMA-2000 zum Einsatz.

Die beliebte Omnitronic PAS-212 hat eine RMS-Leistung von 300 Watt und eine Nennimpedanz von 8 Ohm. Durch Anwendung des Ohmschen Gesetzes können wir ausrechnen, welche Spannung bei Vollaussteuerung der Box anliegt.

Die Leistungsformel ist Leistung P = Spannung U zum Quadrat / Widerstand R. Durch Umformen erhalten wir Leistung P x Widerstand R = Spannung U zum Quadrat.

Mit eingesetzten Werten: 300 x 8 = 2400 Weiterlesen »