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Fußball WM damals und heute

9. Juni 2010 Kategorie: Wissenswertes Tags: , ,

Bald ist Anpfiff – zur 19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. In den vergangenen 80 Jahren WM-Geschichte ist viel passiert: Sieger und Verlierer, begeisterte und enttäuschte Fans, Torfestivals und Nullnummern.

Haben Sie auch noch die Bilder der WM 2006 in Deutschland vor Augen? Das ganze Land schwarz-rot-gold beflaggt. Millionen Zuschauer fiebern vor den öffentlichen Großleinwänden und vor den Fernsehern zu Hause mit den Mannschaften mit und feiern die Sieger auf den Fan-Meilen – zum Beispiel in Berlin. Über drei Millionen Zuschauer verfolgten die Spiele der 32 teilnehmenden Nationen direkt in den Stadien. Doch blickt man zu den Anfängen der Fußball-WM, zeigt sich ein etwas anderes Bild. Nur 13 Nationen traten bei der ersten WM 1930 in Uruguay an. Gerade für viele europäische Mannschaften war die Anreise mit dem Schiff zu zeitaufwändig und zu teuer, denn zu dieser Zeit war Südamerika noch nicht per Flugzeug erreichbar. Allein Belgien, Frankreich, Jugoslawien und Rumänien nahmen den weiten Weg auf sich und überquerten mit den „WM-Schiffen“ in zwei bis drei Wochen den Atlantik – natürlich wurde auch auf dem Deck für die WM trainiert. Ein Millionenpublikum erwartete die Mannschaften in Uruguay nicht: Die Partie Rumänien-Peru verfolgten nur etwa 300 Fans im Stadion und ist damit bis heute das WM-Spiel mit den wenigsten Zuschauern. Obwohl immerhin 70.000 Zuschauer beim Endspiel Uruguay-Argentinien live dabei waren, kann man die Popularität der ersten Weltmeisterschaften nicht mit den Spielen heute vergleichen. Einen wichtigen Meilenstein markiert die Fußball-WM 1950 in Brasilien. Anlässlich der WM wurde das damals größte Maracanã-Stadion der Welt mit einem Fassungsvermögen von rund 200.000 Plätzen eröffnet. Erstmals wurde die Millionenmarke geknackt – etwa 1,34 Millionen Fans verfolgten die Begegnungen live in den Stadien, die Partie Uruguay-Brasilien ist mit über 170.000 Zuschauern bis heute das meistbesuchte Spiel der WM-Geschichte. Bis dato war das WM-Vergnügen den Fans im Stadion vorbehalten, denn Fernsehübertragungen gab es noch nicht. Dies änderte sich mit der WM 1954 in
der Schweiz: Erstmals wurden die Begegnungen im Fernsehen übertragen. Rund 90 Millionen Zuschauer sahen die Spiele, meist gemeinsam in Wohn- oder Gaststuben, da die meisten Haushalte kein eigenes Fernsehgerät hatten – „Public Viewing“ war geboren und fand über die Jahre immer mehr Zuspruch.

Spätestens die WM 2006 hat gezeigt wie Fußball die Massen bewegen und begeistern kann. Wir dürfen gespannt sein, was die kommende WM in Südafrika bringen wird. Das nun anstehende Turnier ist die erste Fußball-Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Sie wurde in den letzten Jahren mit großem Aufwand vorbereitet: Mit sechs neuen Stadien, dem Ausbau der internationalen Flughäfen in Kapstadt und Johannesburg sowie dem Neubau eines zusätzlichen Flughafens in Durban und zahlreichen Hotels hat sich Südafrika für die Weltmeisterschaft gerüstet. Trotzdem wird das Land noch vor große Herausforderungen im Bereich Sicherheit gestellt, da die Kriminalitätsrate hoch ist. Auch Fans, Fußballmannschaften und Journalisten werden sich auf besondere Vorsichtsmaßnahmen einstellen müssen. Eines ist jedoch auf jeden Fall sicher: Die Fußball-Welt wird ihre volle Aufmerksamkeit auf Südafrika richten.

Wussten Sie eigentlich schon…

…das erste WM-Tor schoss der Franzose Lucien Laurant 1930 im Spiel Frankreich-Mexiko.
…bei der WM 1934 in Italien spielten Deutschland und Österreich zunächst beide in weißem Hemd und schwarzer Hose. Da die italienischen Fans darauf mit wütenden Protesten reagierten, musste sich die deutsche Mannschaft umziehen.
…bei der WM 1974 in Deutschland fand das Finale erstmals nicht in der Hauptstadt des Gastgeberlandes statt (sondern im Münchner Olympiastadion).
…das schnellste WM-Tor erzielte der Türke Hakan Sükür bei der WM 2002 in nur 11 Sekunden.
…der Brasilianer Pelé hält den Rekord als jüngster Fußball-Weltmeister mit damals 17 Jahren (1958).
…Roger Milla aus Kamerun war mit 42 Jahren der älteste Spieler, der bei einer WM (1994) ein Tor schoss.
…die WM 1994 in den USA hält den Zuschauerrekord mit über 3,5 Millionen.
…mit 15 WM-Toren ist der Brasilianer Ronaldo der erfolgreichste WMTorschütze gefolgt von dem Deutschen Gerd Müller mit 14 Toren und dem Franzosen Just Fontaine mit 13 Toren.

Die Stadien der WM 2010

Moses Mabhida-Stadion in Durban
Kapazität: 69.957
Erbaut: 2009

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Soccer City in Johannesburg
Kapazität: 94.700
Erbaut: 1987

Street View


Free-State Stadion in Bloemfontein
Kapazität: 37.160
Erbaut: 1952

Street View

Mbombela-Stadion in Nelspruit

Kapazität: 43.589

Erbaut: 2009

Street View


Royal Bafokeng-Stadion in Rustenburg
Kapazität: 44.530
Erbaut: 1999

Street View

Ellis Park Stadium in Johannesburg
Kapazität: 61.639
Erbaut: 1982

Street View

Green Point-Stadion in Kapstadt
Kapazität: 66.005
Erbaut: 2009

Street View

Nelson Mandela Bay-Stadion in Port Elizabeth
Kapazität: 46.082
Erbaut: 2009

Street View

Peter Mokaba-Stadion in Polokwane
Kapazität: 45.264
Erbaut: 2010

Street View

Loftus Versfeld-Stadion in Pretoria
Kapazität: 49.365
Erbaut: 1906

Street View


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A class of its Own – Audio-Endstufen

16. April 2010 Kategorie: Wissenswertes Tags: , , , , , ,

Im folgenden Grundlagenartikel wollen wir uns mit den Unterscheidungskriterien von Audio-Endstufen beschäftigen. Zu den wesentlichen Merkmalen einer modernen Endstufe gehört nicht zuletzt das Gewicht. In früheren Tagen wurden Leistungsverstärker oft anhand der Angabe Watt pro Kilogramm bewertet. In Zeiten von Line-Arrays und anderen aktiv getrennten Lautsprechersystemen, selbst im semi-professionellen Bereich, wurden Attribute wie Handlichkeit und Kompaktheit für Endstufen zunehmend wichtiger. In Artikelbeschreibungen tauchen nun regelmäßig Begriffe wie „Class H“ oder „Class D“ sowie „Schaltnetzteil“ auf, die für den Außenstehenden oft verwirrend sind oder fast keine Aussagekraft besitzen. Um dies schnellstmöglich zu ändern, haben wir eine kurze Einführung für Sie angefertigt.

Netzteil

Konventionelle Endstufen besitzen als Hauptbestandteil des Netzteiles einen großen Ringkerntrafo, der die Netzspannung von 230 Volt in mehrere kleine Spannungen transformiert. Diese sind nötig, um die einzelnen Module eines Leistungsverstärkers wie Vorverstärker und Endstufe mit der jeweils benötigten Spannung zu versorgen. Da die Transistoren der Endstufenblöcke Gleichspannung benötigen, sind dem Ringkerntrafo große Gleichrichter und mehrere Elektrolytkondensatoren zur Siebung nachgeschaltet. Ein konventionelles Netzteil nimmt in manchen Fällen mehr als die Hälfte des Volumens und der Masse eines Verstärkers ein. Vorteil dieser Technik ist, dass sie relativ einfach, günstig und betriebssicher ist. Außerdem wird ihnen eine hohe Impulsfestigkeit in Bezug auf die Verstärkung von Bässen nachgesagt. Umgangssprachlich liebevoll „Eisenschweine“ genannt, haben heute selbst Endstufen mit 30 bis 35 Kilogramm Gewicht durchaus noch eine Daseinsberechtigung. Als Beispiel sei die von der Fachpresse gelobte* Omnitronic B-3600 genannt, die ihre maximal 3600 Watt Ausgangsleistung aus einer Masse von 32 Kilogramm schöpft.

Schaltnetzteile (kurz SNT oder SMPS) arbeiten wesentlich effektiver als ihre konventionellen Verwandten und sind auch deutlich kompakter. Optisch lassen sie sich bisweilen fast nicht von einem Endstufenblock unterscheiden und nehmen so kaum mehr als ein Drittel der Masse und des Volumens eines Verstärkers ein. Schaltnetzteile nutzen den Vorteil, dass bei höherer Übertragungsfrequenz ein wesentlich kleinerer Transformator verwendet werden kann. So bräuchte man bspw. bei der Netzfrequenz von 50 Hertz zur Übertragung von 4000 Watt einen etwa 25 Kilogramm schweren Kupfer-Trafo, während man bei einer Frequenz von 125 Kilohertz nur noch einen Trafo mit 500 Gramm benötigen würde. Nachteil von Schaltnetzteilen sind die auftretenden Störsignale, die sehr aufwändig herausgefiltert werden müssen und die Technik erst nach und nach bezahlbar gemacht haben. Omnitronic bietet mit der modernen SMA-Serie günstige Endstufen mit Schaltnetzteiltechnologie an, die nicht nur ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch ein überragendes Leistungs-Gewichtsverhältnis aufweisen. So wiegt das Spitzenmodell SMA-2000 mit maximal 2000 Watt Ausgangsleistung gerade einmal 9 Kilogramm. Zum Vergleich: Die beliebte Omnitronic P-2000 wog bei gleicher Leistung mehr als das Doppelte.

Schaltungskonzepte

Class A

Die technisch einfachste Methode, ein Signal elektronisch zu verstärken ist mit einem Class-A-Verstärker. Hierbei übernimmt ein aktives Bauelement (Transistor oder Elektronenröhre) sowohl die positive wie negative Halbwelle des eingehenden Wechselspannungssignals. Vorteile dieser Technik sind der überaus einfache Aufbau sowie die hervorragenden Klangeigenschaften. Da das aktive Bauelement aber ständig in der Mitte des linearen Teils seiner Kennlinie gehalten werden muss, benötigen Verstärker nach Class A einen sehr hohen Ruhestrom und weisen somit einen miserablen Wirkungsgrad auf, der im Idealfall bei 50 Prozent, meist aber sogar unterhalb von 25 Prozent liegt. Für die hohen Leistungen, die in der modernen Beschallungstechnik benötigt werden, sind Class-A-Endstufen deshalb vollkommen indiskutabel. Sie haben sich jedoch einen festen Platz in Bereichen gesichert, wo niedrigere Leistungen vonnöten sind. So werden sie gerne von Hifi-Enthusiasten in der heimischen Stereoanlage eingesetzt. In der professionellen Veranstaltungstechnik finden Class-A-Schaltungen am ehesten als Vorverstärker in hochwertigen Mischpulten und externen Channel-Strips Verwendung. Außerdem ist auch heute noch nahezu jeder Gitarrenverstärker mit einer Class-A-Endstufe ausgestattet, da hier selten Ausgangsleistungen von mehr als 200 Watt benötigt werden.

Class B

Wesentlich effektiver als die nach Class A aufgebauten Endstufen sind Class-B-Verstärker mit einer theoretischen Effektivität von fast 80 Prozent. Hier übernehmen zwei getrennte aktive Bauteile jeweils eine Halbwelle des eingehenden Wechselspannungssignals. Während der jeweils anderen Halbwelle sind die unbenötigten Bauteile ausgeschaltet, womit der hohe Ruhestrom wegfällt. Nachteil dieser Schaltung ist jedoch, dass beim Übergang von positiver zu negativer Halbwelle des verstärkten Signals eine deutlich hörbare Übergabeverzerrung auftritt, die einen Einsatz von Class-B-Verstärkern im professionellen Audiobereich unmöglich macht. Class B findet Verwendung in der Funktechnik, ist aber selbst dort fast gänzlich von der noch effektiveren Class C (bis zu 90 Prozent Wirkungsgrad) verdrängt.

Class AB

Class AB vereint die wesentlichen Vorteile von Class A und Class B, nämlich professionell nutzbare Klangqualität mit einem Wirkungsgrad, der selbst bei hohen Leistungen noch akzeptabel ist. Hierzu werden auch bei Class AB getrennte Bauelemente für die beiden Halbwellen eingesetzt. Diese werden aber im Gegensatz zu Class B nicht ständig ein- und ausgeschaltet, sondern dauerhaft mit Strom versorgt. So treten im Übergabebereich des Wechselspannungs-Signals viel geringere Verzerrungen auf. Der Wirkungsgrad ist immer noch wesentlich höher als bei Class A und liegt üblicherweise bei 40 bis 60 Prozent. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Audio-Verstärker arbeiten nach diesem Grundschema.
Omnitronic bot mit der P-Serie über Jahre hinweg eine erfolgreiche AB-Endstufe an. Mitte 2009 wurde diese beliebte Reihe von der neuen E-Serie abgelöst, die grundsätzlich nach dem gleichen Schaltprinzip aufgebaut ist, in Leistungsklassen von 200 bis 1300 Watt vorliegt und sich insbesondere an den Einsteiger richtet. Die kleineren Modelle der Reihen SMA (inklusive der SMA-1000) und B (bis einschließlich der B-1300) arbeiten ebenfalls mit Class-ABSchaltungen.

Class G/H

Eine Weiterentwicklung von Class AB, hin zu noch effektiveren Endstufen, sind Schaltungen mit gestufter Versorgungsspannung. Während der Grundaufbau dem einer Class-AB-Endstufe entspricht, werden die Transistoren hier nicht mit einer festen Spannung versorgt, sondern je nach gerade benötigter Ausgangsleistung mit unterschiedlichen Spannungen. Durch diese Abstufung kann der Wirkungsgrad gegenüber einer Class-AB-Endstufe noch gesteigert werden, im Idealfall auf bis zu 85 Prozent, ohne Abstriche bei der Klangqualität machen zu müssen. Die Klassifizierung erfolgt nicht einheitlich, weshalb bspw. Class G sowohl gestufte wie auch kontinuierliche Versorgungsspannung bedeuten kann.
Bei Omnitronic steht Class H für gestufte Versorgungsspannung. Wichtigste Vertreter sind die Spitzenmodelle der Reihen SMA (SMA-1500 und SMA-2000) sowie die von der Fachpresse gelobten* Omnitronic B-2000 und B-3600.

Class D

Die umgangssprachlich „Digitalendstufe“ genannten Class-D Endstufen unterscheiden sich von allen bisher beschriebenen Konzepten, in dem sie nicht direkt die Wellenform des zu verstärkenden Signals bearbeiten, sondern quasi eine „Digitalisierung“ dessen. Das Eingangssignal wird mit einer weit über dem Audiobereich liegenden Frequenz abgetastet und so mittels Pulsweitenmodulation in eine Rechteckschwingung umgewandelt. Da die Endstufen nur die Zustände „an“ und „aus“ kennen, werden sie auch Schaltendstufen genannt. Mit ihnen lassen sich Wirkungsgrade von mehr als 90 Prozent umsetzen, weshalb sie in der professionellen Beschallungstechnik immer mehr Verbreitung finden. Frühe Vertreter dieser Gattung hatten noch mit hörbaren Verzerrungen gerade im Hochtonbereich zu kämpfen. Dies konnte durch Weiterentwicklungen in den vergangenen Jahren aber weitestgehend beseitigt werden. Dank der hohen Effizienz lassen sich auch sehr kompakte Module für den Einbau in aktiven Lautsprechern realisieren.
Class-D-Endstufen finden sich bei Omnitronic in der neuen, sehr kompakten EDP-Reihe mit 300 bis 1000 Watt Ausgangsleistung auf nur einer Höheneinheit sowie in den überarbeiteten Modellen der Aktivsysteme AS-900 und AS-1500.

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*tools4music, Ausgabe 5&6.2009, Bilder: Wikipedia

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April, April

6. April 2010 Kategorie: EUROLITE, FUTURELIGHT, Wissenswertes Tags: , ,

Wie viele von Ihnen sicherlich schon bemerkt haben, handelt es sich bei unserer Meldung über die Verbreitung von Viren in DMX-Netzen um einen Aprilscherz. Einen solchen Virus gibt es nicht oder er ist uns zumindest nicht bekannt.

Die Zugriffszahlen zu diesem Blogbeitrag zeigten uns, dass entweder eine gewisse Unsicherheit bestand oder viele von Ihnen das richtig lustig fanden. 😉

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Virenbefall auch in DMX-Ketten nachgewiesen

1. April 2010 Kategorie: EUROLITE, FUTURELIGHT, Wissenswertes Tags: , ,

Wie Wissenschaftler der Universität Helsinki jetzt herausgefunden haben, ist ein Großteil der derzeit eingesetzten Scheinwerfer in der Veranstaltungstechnik mit dem heimtückischen Tenebrae-Virus infiziert.

Der Schädling breitet sich besonders gerne über ungesicherte DMX-Netzwerke aus und nistet sich anschließend in das Betriebssystem der Wirtsgeräte ein. Besonders anfällig seien hier fünfpolig ausgeführte Datenleitungen, da der Virus sich auf den beiden eigentlich ungenutzten Leitern besonders schnell ausbreiten könne, so Prof. Dr. Lúcido Alumbrado von der Prima-Lux-Fakultät in Helsinki. Aber auch drahtlose Netzwerke sind der Studie zufolge stark gefährdet.

Mit seinen Kollegen konnte Alumbrado erstmals nachweisen, dass Erscheinungen wie überhöhte Wärmeabstrahlung sowie ungleichmäßige Lichtverteilung und temporäre Änderungen der Farbtemperatur Indizien für Tenebrae sein können. Zu den weiteren Symptome zählen laut dem Forscherteam Effekte wie Streulicht, Signalreflektionen auf der Steuerleitung und die Verweigerung von Hot Restrike.

Im Endstadium kann der Tenebrae-Virus auch zu dem so genannten Plank’schen Kurvenzug in Verbindung mit schwarzen Strahlern führen, so Alumbrado weiter. In Zusammenarbeit mit Technikern von Steinigke Showtechnic aus Waldbüttelbrunn bei Würzburg sei es den Wissenschaftlern jedoch gelungen, eine Reihe von Scheinwerfern zu entwickeln, die dem Schädling gegenüber resistent sind. So verfügen die neuartigen Geräte unter den Markennamen Futurelight und Eurolite über innovative Sicherheitstechniken wie Shutter und Korrekturfilter, die einen Befall durch den Virus über die Datenleitung verhindern sollen. Eine Restverdunkelung wird durch spezielle Multiplexer und Molybdänfolien vermieden. Ein an den DMX-Schnittstellen installierter Hauk’scher Korb kann die Sicherheit vor Virenbefall noch zusätzlich erhöhen.


Die Multichip-Technologie auf dem Vormarsch

51837870Der Weg von der Nutzung des Feuers als Lichtquelle durch den Menschen bis zur Erfindung des elektrischen Lichts und dessen Nutzung war ein langer. Mehrere tausend Jahre sollte es dauern bis Thomas Edison letztlich einen Massenmarkt mit seiner Version der Glühlampe aus der Taufe hob. Doch seither ist die Entwicklung immer rascher vorangeschritten und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. So unbegrenzt, dass der veralteten Edison-Birne langsam aber sicher das Licht abgedreht wird.

Das Licht der LEDs hingegen wird wohl noch sehr lange leuchten. Obwohl die Technik erst zum Ende des letzten Jahrtausends richtig aufkam, sind die bisher erzielten Fortschritte enorm. Gab es anfangs noch Probleme, verschiedene Farben darzustellen, so tritt jetzt die Speerspitze der Entwicklung hervor und präsentiert LEDs, welche alle RGB Farben darstellen können. Die Tri-Color-LEDs (TCL) oder Multichip LEDs. Doch worin liegen nun die Vorteile gegenüber herkömmlichen LEDs?

TCLs vereinen unter einem Gehäuse die drei RGB-Komponenten, so dass über eine Linse nur eine, fertig gemischte, homogene Farbe austritt – ein eleganterer Farbeffekt ist die Folge. Durch die Multichip-Technologie, bei der die LEDs näher zusammenrücken, können selbst bei geringen Distanzen homogene Farbmischungen garantiert werden. Das ist für viele Effekte mit herkömmlichen LEDs ein Problem.

Ist ein Lichteffekt mit TCLs ausgestattet ist zudem die Farbsättigung im Vergleich zu einem RGB LED-Effekt höher. Und das selbst wenn die Leistungsaufnahme eigentlich geringer ist. Ein einfaches Beispiel kann dies leicht demonstrieren. Wir gehen davon aus, dass zwei Lichteffekte (RGB + TCL) jeweils mit 90 LEDs bestückt sind. Um nun die Farbe rot zu kreieren leuchten beim RGB Effekt 30 rote LEDs. Beim TCL-Effekt hingegen Leuchten 90 LEDs rot. Nicht verwunderlich,
dass die Farbdichte selbst bei weniger Leistung höher ist, oder? Beim Überblenden von Farben trumpfen die TCL-Effekte ebenfalls auf. Die Konturen sind stets scharf und es ist kein wandernder Lichtkegel zu sehen.

Natürlich sind TCLs nicht überall sinnvoll und die konventionelle LED hat sehr wohl eine Daseinsberechtigung. Das Beispiel der Multichip-Technologie zeigt aber deutlich, wie weit die Technik vorangeschritten ist. Und eines darf als sicher gelten: das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.

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Viele unserer Produkte wurden schon mit der Multichip-Technologie ausgestattet:

EUROLITE LED KLS-800 TCL DMX inkl. Case

FUTURELIGHT PHP-21 TCL LED

FUTURELIGHT DJ-LED Head Wash TCL

FUTURELIGHT EYE-54 TCL LED-Head Wash

FUTURELIGHT LB-12 TCL LED-Bar

FUTURELIGHT POS-60 LED TCL Powerstick

EUROLITE LED Leiste 24/6 TCL

EUROLITE LED PAR-64 TCL 18x3W alu

EUROLITE LED PAR-64 TCL 18x3W schwarz

EUROLITE LED PAR-64 TCL IP65 schwarz

EUROLITE LED PAR-64 TCL IP65 silber

EUROLITE LED D-9 TCL 2x9W

EUROLITE LED FE-3×1 TCL

EUROLITE LED B-15 schwarz 10W TCL DMX

EUROLITE LED B-20 TCL

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