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PSSO Compact Line Array – die Simulations-Software

28. Juli 2011 Kategorie: PSSO, Videos Tags: , , , , ,

PSSO

Um den Einsatz des Compact Line Arrays zu erleichtern, stellt PSSO den Anwendern eine Simulations-Software zur Verfügung. Diese basiert auf der Engine von RAY-END (ehemals GPA). Mit einer kleinen Einführung und fünf kurzen Tutorial-Videos wollen wir Ihnen die Verwendung dieser Software etwas näher bringen.

Sollten Sie sich mit Line-Arrays im Allgemeinen noch nicht näher beschäftigt haben, so empfehlen wir Ihnen die Lektüre des Artikels „Das Line-Array in Theorie und Praxis“, in der Grundlagen zur Line-Array-Technologie und dem Compact Line Array von PSSO kurz zusammengefasst sind.

Die Simulations-Software ist sehr intuitiv zu bedienen und beschränkt sich weitestgehend auf die Funktionen, die im Beschallungsalltag tatsächlich benötigt werden.

Startet man die Software, so sind zu Beginn erst einmal die Anzahl der Mittel-Hochtonzeilen (CLA-228) sowie die Position des Flugrahmens einzutragen. Nach Bestätigung kann die Anzahl der Flugbässe (CLA-115) modifiziert werden. Alle Einstellungen der geflogenen Boxen sind zu jeder Zeit unter dem Reiter „Array“ änderbar, um bspw. verschiedene Kombinationen miteinander zu vergleichen. Sollten stehende Bässe verwendet werden, so ist deren Anzahl und Position unter dem Reiter „Subs“ wählbar. Ein weiteres Augenmerk ist zu Beginn auf die Einstellungen unter „Crossover“ zu legen. Diese sollten so nah wie möglich am verwendeten Controller-Preset angelehnt sein, da sonst die Vorhersagen der Software zu ungenau werden könnten.

Nach diesen grundlegenden Einstellungen, die man sich bei häufiger Verwendung auch als Basis-Setup abspeichern sollte, kann man in das Koordinatensystem die geplante(n) Publikumsfläche(n) einzeichnen. Hierzu verwendet man die fette Linie in der Toolbar oben links. Im Anschluss kann mittels „Auto-Splay“ im Reiter „Array“ die automatische Winkelung der Line-Array-Zeilen aktiviert werden. Sollte hierbei eine extreme Winkelung des Flugrahmens auftreten, so ist die Position des Arrays zu überdenken.

Klickt man nun oberhalb des Koordinatensystems auf „Generate“, so bekommt man einen ersten Eindruck vom Abstrahlverhalten des Systems. Nach etwaigen Modifikationen hinsichtlich Zusammensetzung und Position des Arrays kann durch Maximieren des Koordinatensystems auch ein genauerer Blick auf das Verhalten des gesamten Systems gelegt werden. Beachten Sie bitte, dass die Berechnung bei maximierter Ansicht deutlich länger dauert. Eine Vorhersage können Sie auch jederzeit durch Klick auf das Diskettensymbol unten rechts im jpg-Format abspeichern.

Mit dem Reiter „Microphones“ können an beliebigen Orten Messmikrofone positioniert werden, die Einblick in das Frequenzverhalten am jeweiligen Ort ermöglichen. So ist es sehr leicht möglich, das zu erwartende Klangbild an verschiedenen Positionen im Publikumsbereich zu analysieren.

Einen etwas tieferen Einblick in die einzelnen Funktionen der Simulations-Software geben die fünf Tutorial-Videos, die wir für Sie vorbereitet haben.

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