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Bundlos glücklich: Der DIMAVERY MM-501 Fretless Bass

28. Januar 2016 Kategorie: DIMAVERY, Wissenswertes Tags: , ,

Fretless_quer

Seit Jahrzehnten bestimmt er den Sound in einigen der bekanntesten und wegweisenden Bands und Songs in Pop, Jazz, Funk oder Metal, aber trotzdem trauen sich nicht viele Bassisten an ihn ran: Der Fretless Bass stellt für viele eine Besonderheit und eine Herausforderung dar.

Was ihn für viele schwer zu spielen macht, ist gleichzeitig sein Hauptmerkmal: Das bundlose Griffbrett kann eine Herausforderung für sich sein. Es braucht schon eine sehr gute Kenntnis des Griffbretts und ein feines Gehör, um die Töne sauber zu treffen, denn wo auf einem bundierten Bass die Bünde die Töne sicher festhalten, findet sich bei einem Fretless – nichts. Jede Bewegung der Fingerkuppe wirkt sich auf den Ton aus, was einerseits Gefahren birgt, aber andererseits auch einzigartige Spielweisen und Sounds ermöglicht.

Einige der bekanntesten Bassisten der Pop- und Rockmusik haben sich mit Hilfe von Fretless-Bässen in legendären Musikklassikern verewigt: In Paul Youngs 80er-Jahre-Welthit „Wherever I lay my hat“ ist es Pino Palladinos Fretless-Bassline im Intro, die diesen Song unvergesslich macht. In StingsEnglishman in New York“ ist der charakteristische Fretless-Sound – dem eines Kontrabass‘ nicht unähnlich – deutlich herauszuhören. Und natürlich ist da noch JacoPastorius, legendärer Bassist der nicht minder legendären Fusion-Band Weather Report. Von vielen Bass-Weltstars als der beste Bassist aller Zeiten bezeichnet, hat er das Spiel auf dem Fretless durch seine einzigartige Technik revolutioniert. Aber auch in modernerer und härterer Musik ist der Fretless zu finden, zum Beispiel in der progressiven Rockmusik von Porcupine Tree mit ihrem Bassisten Colin Edwin.

In unserem Sortiment von DIMAVERY befindet sich mit dem MM-501 Fretless ein E-Bass, mit dem sich genau dieser einzigartig singende Sound erzeugen lässt. Er besticht durch hohe Qualität, gute Bespielbarkeit und Flexibilität in allen Stilen. Der flache und angenehm bespielbare Ahornhals sorgt für definierte Bässe, aber auch fein ausgebildete Höhen. Für den mittenbetonten, smoothen Ausgleich sorgt das Lindenholz des Korpus‘. Der einzelne Big-Block-Humbucker gibt diese sauber, klar und mit dem charakteristisch knurrenden, aber auch singenden Fretless-Ton wieder. Mit der passiven Elektronik im Vintage-Stil lassen sich neben der Lautstärke auch Bass- und Höhenanteile regeln.

Die Fachzeitschrift für Bassisten BassQuarterly schreibt über unseren DIMAVERY MM-501 Fretless:

Mit dem MM-501 ist Dimavery ein tonal glaubwürdiges Einsteiger-Instrument gelungen. Spielt man ein paar Töne auf dem von Natur aus rund klingenden und sauber verarbeiteten MM-501, zeigt sich ein stabiles Schwingungsverhalten, solide Tongebung über sämtliche erreichbaren Tonhöhen, wobei der Sound des MM-501 zu singen anfängt, wenn man es darauf anlegt.“ (BassQuarterly 4/2014)

Wer sich also schon immer mal an einen Fretless-Bass wagen wollte, der findet mit unserem DIMAVERY MM-501 ein perfektes Einsteiger-Modell. Es mag am Anfang nicht leicht und erstmal gewöhnungsbedürftig sein, aber schließlich wird man mit der Sound-Vielfalt und stilistischen Flexibilität belohnt, die einem nur ein Fretless-Bass bieten kann.