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Wer hat’s erfunden?

2. Dezember 2011 Kategorie: Allgemein, Wissenswertes Tags: , , ,

Glühlampe_banner

Mit dem Glühlicht hat alles begonnen – elektrisches Licht für jedermann. Wir geben den Blick frei auf die Geschichte…

Die LED hat in den letzten fünf bis zehn Jahren einen unvergleichbaren Siegeszug in der Lichttechnik vollzogen. Bei all dem Hype und Rummel, der um immer hellere LEDs gemacht wurde und wird, könnte man fast vergessen, dass auch heute noch herkömmliches Glühlicht eine reale Daseinsberechtigung hat.

Es mag etwas an die Grabenkämpfe zwischen Verfechtern analoger und digitaler Signalverarbeitung in der Audiotechnik erinnern, wenn Glühlampen als Pendant zur Analogtechnik „wärmeres“ Licht zugesprochen und die LED hingegen als „kalt“ gebrandmarkt wird. Ebenso gilt die Glühlampe mit einer Lichtausbeute von 5 bis maximal 30 Lumen je Watt oder einem Wirkungsgrad von meist weniger als 10 % aber als ineffizient und somit nicht umweltfreundlich. Aus Haushalten in Australien und der EU wurde sie deshalb bereits teilweise verbannt, was weniger der LED als der Energiesparlampe genutzt hat, die ebenfalls nicht gerade umweltfreundlich ist.

Für die Veranstaltungstechnik bringt die große Auswahl verschiedener Leuchtmittel nur Vorteile: Der Praktiker hat heute eine Vielzahl an Werkzeugen zur Verfügung, die er für die Lösung einer lichttechnischen Aufgabe einsetzen kann. Entscheidet er sich letztendlich für das klassische Glühlicht, so muss er immer noch zwischen Leuchtmitteln mit oder ohne Halogenbeimischung wählen. Halogenlampen halten länger und sind bei gleicher Wattage etwas heller – aber was gibt es eigentlich noch für Unterschiede? Und was waren die wichtigsten Schritte in der Entwicklung der Glühlichtes?

GlühlampeDie Geschichte der Glühlampe reicht mittlerweile mehr als 200 Jahre zurück. Der Engländer Sir Humphry Davy experimentierte ab 1802 mit der erst kurz zuvor erfundenen Batterie sowie Platinfäden, er ist heute aber eher für die Entwicklung der Kohlebogenlampe bekannt. Für das frühe 19. Jahrhundert gibt es außerdem umstrittene Belege einer Glühlampe durch einen De la Rue oder De la Rive. Bis heute konnten weder der Urheber selbst, noch seine Herkunft oder eine genaue Jahreszahl zweifelsfrei eruiert werden. Die Quellen sprechen von einer Erfindung um 1820 oder sogar noch früher, aus dieser Zeit selbst gibt es aber keine Belege. 1835 führte der Schotte James Bowman Lindsay öffentlich eine Glühlampe vor, verfolgte diese Erfindung jedoch anschließend nicht weiter. 1841 erhielt Frederick de Moleyns ein erstes Patent auf eine Glühlampe mit Platinfaden und Vakuumkolben. Weitere Patente anderer Forscher folgten in den 1840er und 1850er Jahren. Da Platin jedoch einen Schmelzpunkt von etwa 1770° C hat, war die Lichtausbeute eher gering und eine Massenfertigung fand nicht statt. Die hohen Materialkosten trugen ebenfalls zum Scheitern bei.

Thomas_Alva_Edison_kAls eigentlicher Erfinder der praktisch einsetzbaren Glühlampe gilt heute Thomas Alva Edison, dem um 1880 der technische Durchbruch mit verkohlten Bambusfäden als Filament gelang. Verglichen mit Platin konnte bei Kohle mit einer gut doppelt so hohen Temperatur gearbeitet werden. Aber auch in Bezug auf den Kohlefaden konnte Edison bereits auf einige frühere Errungenschaften zurückgreifen. Die Legende, es hätte schon 1854 eine funktionstüchtige Kohlefaden-Glühlampe des Deutschen Heinrich Göbel gegeben, ist nach derzeitiger Quellenlage hingegen nicht haltbar und wurde vermutlich nur aufgrund von Patentstreitigkeiten mit Edison in die Welt gesetzt.

Patent Light_bulb_EdisonDer Kohlefaden wurde schnell durch Materialien wie Osmium und Tantal verdrängt, die zur Jahrhundertwende erstmals verarbeitet werden konnten. Das noch heute verwendete Wolfram mit einem Schmelzpunkt bei 3400° C konnte erst etwas später durch Beiträge von Carl Auer von Welsbach, Gründer von OSRAM (zusammengesetzt aus Osmium und Wolfram) sowie durch andere Forscher praktikabel eingesetzt werden. Doch es war wiederum Edisons Firma, nun General Electric (GE), die ab 1911 die Glühlampe mit Wolfram-Glühdraht in ihrer heutigen Form auf den Markt brachte. Der Erfolg von General Electric zeigt seine Wirkung bis heute, denn die meisten Haushaltslampen verfügen immer noch über einen Sockel mit Edisongewinde (E14, E27, seltener E40). Weitere Verbesserungen wurden durch die Zugabe von Edelgasen sowie spiralförmigen Glühwendeln erreicht.

Die Lebensdauer einer Glühlampe ist begrenzt, weil sich an besonders heißen Stellen Atome aus der Glühwendel herauslösen und am kühleren Glaskolben absetzen. Durch einen großen Kolben kann der Niederschlag großräumig verteilt werden und somit einer Trübung des Glases während der Lebensdauer etwas entgegengewirkt werden. Die Zahl der Atome, die sich aus der Wendel herauslösen, hängt wiederum sehr stark von der angelegten Spannung und somit von der erreichten Temperatur ab. Eine Erhöhung der Betriebsspannung um 20 % verdoppelt zwar die Helligkeit, reduziert die Lebensdauer aber auch um 95 %. Bereits 5 % mehr Spannung verringern die Lebensdauer um die Hälfte. Der nötige Kompromiss zwischen Helligkeit bzw. Lichtausbeute auf der einen Seite und Lebensdauer auf der anderen führte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zur Bildung eines illegalen Kartells, innerhalb dessen sich alle großen Hersteller wie General Electric, Osram und Philips miteinander absprachen. Noch heute gibt es Verschwörungstheorien darüber, dass Hersteller die Lebensdauer von Glühlampen künstlich beschränken würden.

Durch Zugabe von Edelgasen wie Xenon, Argon oder Krypton kann das Verdampfen von Wolframatomen der Glühwendel verringert werden. Außerdem ermöglichen die Edelgase eine höhere Temperatur der Wendel und folglich eine verbesserte Lichtausbeute. Dies lässt sich durch eine Steigerung des Innendrucks des Kolbens optimieren, doch hängt der maximale Innendruck von der Belastbarkeit des Glaskolbens ab.

Die Entwicklung von Halogenleuchtmitteln brachte Mitte des 20. Jahrhunderts mehrere wesentliche Verbesserungen: Ein zugegebenes Halogen wie Jod reagiert mit dem verdampften Wolfram und stabilisiert im Kolben eine wolframhaltige Atmosphäre. Das Wolframkondensat setzt sich anschließend nicht auf dem Glas ab, sondern wieder auf der Glühwendel. Da das Wolfram aber eher zu den dickeren Stellen der Wendel wandert, die kälter sind als die dünnen, wird dadurch die Lebensdauer nicht nennenswert verlängert. Stattdessen ermöglicht das Halogen wesentlich kompaktere Glaskolben, durch die wiederum ein deutlich höherer Innendruck realisierbar ist. Zudem verringert ein kleiner Kolben die Kosten für die Füllung mit teuren Edelgasen. Der entscheidende Punkt für die höhere Lebensdauer von Halogenleuchtmitteln ist also nicht wie oftmals angenommen der Wolfram-Halogen-Kreisprozess selbst, sondern der durch ihn ermöglichte, besonders hohe Innendruck des Füllgases. Einen weiteren Beitrag hierzu leistete die Erfindung von besonders robustem und hitzebeständigem Quarzglas.

Irgendwann brennt jedoch auch bei einem Halogenleuchtmittel der Glühfaden durch, denn Edelgase und Halogene können nicht auf Dauer verhindern, dass Glühwendel an manchen Stellen dünner werden und letztendlich durchbrennen. Zumeist geschieht dies in der kritischen Situation des Einschaltens, wenn ein sehr hoher Strom durch die Lampe fließt. An dieser Stelle sei auf die Pre-Heat-Funktion („Vorheizung“) vieler Dimmer und Lichtpulte hingewiesen, die Leuchtmittel knapp unterhalb der Leuchtschwelle mit Spannung versorgt und somit die Einschaltströme drastisch reduzieren kann.

Ein weiterer Vorteil der Halogenleuchtmittel ist die wesentlich höhere Lichtausbeute gerade im Niedervoltbereich. Halogenleuchtmittel können so im Haushalt sinnvoll an Schutzkleinspannung betrieben werden.
Wieso sollte man aber als Lichttechniker überhaupt noch zu Glühlampen ohne Halogenbeimischung greifen, wenn die Vorteile so eindeutig bei Halogen liegen?

Neben dem Preisunterschied der beiden Varianten spielt in manchen Bereichen auch die Farbtemperatur des Lichtes sowie dessen Spektrum eine entscheidende Rolle. Selbst Kohlefadenlampen erfreuen sich noch einer gewissen Beliebtheit, da sie einen eigenen Charakter hinsichtlich Farbtemperatur und Einschaltverhalten besitzen. Halogenleuchtmittel erreichen eine Farbtemperatur von 3000 bis 3400 Kelvin, bei „normalen“ Glühlampen sind es abhängig von der Bemessungsleistung und der Füllung etwa 2200 bis 2800 Kelvin.

Farbspektrum Tageslicht

Farbspektrum Tageslicht

Farbspektrum Gluehlampe

Farbspektrum Gluehlampe

Farbspektrum Halogen

Farbspektrum Halogen

In künstlerisch anspruchsvollen Umgebungen kann es also durchaus sinnvoll sein, Glühlampen ohne Halogenbeimischung zu verwenden. Halogenlampen haben zudem den Nachteil, dass sie geringe Mengen UV-Licht ausstrahlen, das beim Menschen Sonnenbrand verursachen sowie farbige Oberflächen ausbleichen kann.

Quellen:

Max Keller: Faszination Licht

Carl-Friedrich Baumann: Licht im Theater

EUROLITE LED SLS-Serie

22. November 2011 Kategorie: EUROLITE Tags: , , , , ,

Eurolite SLS

Es war die allseits beliebte KLS, welche die Grundidee für die Slim Line Spots legte. Denn erstmals gelang es erfolgreich, sperrige PAR-Scheinwerfer durch kompakte, flache Spots zu ersetzen. Eben auf einer Leiste mit 4 Spots nebeneinander. Das Konzept war, wie bekannt, ein durchschlagender Erfolg. Daher war es nur logisch und konsequent, die Gehäuseform auch auf Einzelscheinwerfer zu übertragen – die SLS waren geboren.

Der Vorteil der SLS ist offensichtlich: sie sind dünn. Im Vergleich zu gewöhnlichen PARs bieten Sie eine enorme Platzersparnis. Sie sind dadurch wesentlich flexibler und handlicher. Das betrifft sowohl die Installation, den Lagerplatz als auch den Transport – es gibt spezielle Cases für manche SLS die kleiner und günstiger als PAR-Pendants sind. Letztlich kann die Bauform Kosten sparen.

Mittlerweile verfügt Eurolite über ein sehr großes Sortiment an verschiedensten Spots, welches übrigens stetig erweitert wird. Die Auslieferung erfolgt schließlich mit Doppelbügel, der eine zusätzliche Nutzung als Floorspot ermöglicht. Es gibt kleine Größenunterschiede bei den verschiedenen Exemplaren, die wesentlichen Differenzen liegen aber vor allem bei den Leuchtmitteln. Zur Auswahl stehen Einzel-LEDs, Bicolor-, Tricolor- und Quadcolor-LEDs. Ihr könnt die Modelle in der unterstehenden Liste vergleichen. Weiterlesen »

IP-Normkonforme Lösungen für Licht

Let It Rain

Licht im Außenbereich, etwa bei Konzerten oder bei Architekturbeleuchtung, muss dem nassen Element trotzen. Regen darf den Scheinwerfern und Moving-Heads nichts anhaben. Um alle Außeneinsätze problemlos durchführen zu können, bieten wir zahlreiche Lösungen an, die sich alle an der internationalen IP-Schutzart orientieren.
Wetterfeste Scheinwerfer sind Standard.

EUROLITE LED IP PAR-64 RGBW 48x3W 

 

Eine Übersicht über unser umfangreiches Angebot in diesem Bereich findet Ihr hier: 

Eurolite LED Pixel Mesh 64x64 outdoor Im Feld der LED-Wände haben wir einige interessante regenfeste Versionen zu bieten. So ist unser beliebtes Pixel Mesh System auch als eigene Outdoor-Version zu haben: 

 

Eurolite LSD-37.5 IP44 (H)2.4m x (B)1.2m Die flexiblen LSD-Vorhänge sind ebenfalls für den Außeneinsatz geeignet: 

 

FUTURELIGHT ODD-L Outdoor Dome Selbst nicht wetterfeste Geräte wie Moving-Heads, Scanner oder dergleichen können gefahrlos unter freiem Himmel betrieben werden. Hier helfen Outdoor Domes, die als eine transparente Schutzhülle fungieren: 

 

51702805a Ein Paradebeispiel für eine Speziallösung: die Antari IP-1000. Auch Nebelmaschinen können bei Regen betrieben werden. Diese Ausführung mit 1000 Watt ist kabelgebunden und hat einen externen Tank, der über einen Schlauch erreicht wird.
 

Eurolite LED IP Garten-Spot 6000K 3x1W Dekoartikel wie LED-Bälle, Gartenleuchten zum Stecken oder Springbrunnenleuchten runden die große Auswahl ab. 

 


Give Me Five – Teil 2

3. November 2011 Kategorie: EUROLITE Tags: , ,

Give Me Five

Folgt dem Branchenführer in Sachen RGBAW-Effekten auf eine weitere Reise. Die nächsten Effekte mit RGBAW stehen bereit. Durch die fünf Farben ist das Mischen von reinem Weiß und Orange möglich. Somit wird die Farbvielfalt einfach nochmal um einen Schritt, bzw. zwei Farben, erweitert – jetzt auch erstmals in einem PAR-Scheinwerfer.

Hier die neuen Mitglieder von GIVE ME FIVE:

51918612 EUROLITE LED MF-100 Flowereffekt 

RGBAW-Flowereffekt mit 3-W-LEDs

[tubepress video=“cuiqzXbMeSc“]

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KLS im günstigen Kombo Pack

1. November 2011 Kategorie: EUROLITE Tags: , , ,

Eurolite KLS-150

Das ist moderne, mobile Beleuchtung. 1 Stativ mit einer KLS und zusätzlichen Lichteffekten – und das in 8 unterschiedlichen Kombinationen. Da ist für jeden Geschmack und jeden Anspruch etwas dabei; ein Blick lohnt…

Erweitert die mobilen Lichtsets und macht sie noch stärker, noch heller, noch abwechslungsreicher. Um das richtige Set zu finden solltet Ihr zum einen die jeweiligen Videos betrachten und Euch kurz unsere Grundüberlegungen durchlesen.

Die Sets sind unterschiedlich, schließlich sind Eure Bedürfnisse dies auch. An welchen Prinzipien haben wir uns bei der Zusammenstellung also orientiert? Die Sets unterscheiden sich zum einen hinsichtlich der Lichtstärke. Das liegt an den verschieden starken KLS (150 bis 1001) und an den jeweiligen Zusatzeffekten. Der Preis ist dabei eine gute Richtlinie. Je teurer desto explosiver die Kombos.

Eine anderes Merkmal besteht in den Zusatzeffekten. Die KLS liefern das Grundlicht. Dieses wird, je nach Kombo-Pack, noch verstärkt oder mit abwechslungsreichen Lichteffekten gemischt. Hier helfen die Videos bei der Unterscheidung. Die Steuerung der Sets erfolgt über den Sound, den Automode oder natürlich über DMX (Ausnahme bei DMX ist das Kombo Pack 7). Hierbei ist es von Vorteil, dass die KLS über die zusätzlichen IEC-Anschlüsse verfügen. Die Verkabelung und Adressierung erleichtern sich dadurch natürlich entsprechend.

Geeignet sind die Kombo-Packs für mobile DJs, Alleinunterhalter, Combos, Bands, Partykeller, Hoteldiscos oder aber Jugendclubs.

EUROLITE KLS-Kombo Pack 1

[tubepress video=“i-Cu2laSJLQ“] Weiterlesen »